Mittwoch, 29. September 2010

Nie mehr verschlafen dank dem Prinzip Nudge.



Der Wecker SnūzNLūz überweist jedes Mal, wenn man am Morgen nach dem Klingeln einfach die Schlummertaste drückt, via E-Banking Geld an jemanden, den man hasst. Also etwa an die SVP, wenn man SP wählt. (Leider erst ein Aprilscherz auf thinkgeek.com. Warum eigentlich? Wir würden SnūzNLūz sofort kaufen!)

Das Prinzip Nudge mäht den Rasen.


Wenn etwas Spass macht, macht man es lieber - ein weiterer Grundsatz des Prinzips Nudge. Übrigens: Vorschläge für Nudges, die auch das Ausfüllen der Steuererklärung oder einen Zahnarztbesuch zum Vergnügen machen, sind willkommen. ;-)

Das Prinzip Nudge erobert Deutschland.

Marcus Gretener über die Kraft der sanften Schubser in der neusten Ausgabe des renommierten deutschen Dialogmarketing-Magazins «Fischer’s Archiv».

Auch Wikipedia hat das Prinzip Nudge entdeckt.

Zum Eintrag über das Prinzip Nudge auf Wikipedia.

Das Prinzip Nudge sorgt für saubere Strassen.

Anti-Littering durch Spass statt durch den erhobenen Zeigfinger: In Braunschweig stehen 20 Mülltonnen, die lustige Geräusche machen, wenn man seinen Abfall hineinwirft (für einen kurzen ZDF-Beitrag hier klicken).

Dienstag, 25. Mai 2010

Das Prinzip Nudge rettet Leben.


Auf dem Lake Shore Drive in Chicago hat man vor gefährlichen Kurven auf einmal das Gefühl, extrem schnell zu fahren – und bremst darum. Die Illusion entsteht durch Seitenstreifen, die in immer kürzer werdendem Abstand auf der Strasse platziert sind.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Das Prinzip Nudge erhöht die Anzahl Organspender.

Ein hocheffizienter Nudge brillant erklärt: Der Verhaltensökonom Dan Ariely («Predictably Irrational») erläutert in diesem Video, warum es in manchen Ländern extrem viele Organspender gibt und in anderen fast keine.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Das Prinzip Nudge sorgt für Bewegung.

Treppensteigen ist gesund. Und trotzdem nehmen wir ständig die Rolltreppe. Wie bringt man die Menschen dazu, ihren inneren Homer Simpson zu überwinden? Dieses Video zeigt’s. Have fun!

Donnerstag, 8. April 2010

Das Prinzip Nudge auf persoenlich.com.

Daniel Matter und Marcus Gretener über das Prinzip Nudge. Hier geht’s zum Interview auf persoenlich.com.

Mittwoch, 5. August 2009

Das Prinzip Nudge in der «Handelszeitung».


Marcus Gretener über das Prinzip Nudge in der «Handelszeitung».

Dienstag, 28. April 2009

Nudge. Die Kraft der sanften Schubser.

Salat und Früchte sind gesünder als Hamburger und Crèmeschnitten. Und trotzdem landen letztere viel häufiger auf unserem Teller.

Was wir wissen, ist nämlich eins. Und was wir tun, etwas völlig anderes. Was aber nicht heisst, dass sich unser Verhalten nicht beeinflussen lässt. Ein Experiment der Cornell University zeigt: Hängt man in Kantinen hinter den Buffets Spiegel auf, greifen die Gäste viel öfter zu Salat und Früchten – sie sehen nämlich ihre überzähligen Pfunde.

Diese Spiegel hinter den Buffets nennen wir mit einem Ausdruck der amerikanischen Professoren Cass R. Sunstein (Harvard) und Richard H. Thaler (Chicago) einen Nudge, einen freundschaftlichen Schubser.

Was ist ein Nudge? Ein Nudge ist etwas, das erstens Aufmerksamkeit erregt und zweitens ohne jeden Druck eine Verhaltensänderung bewirkt.

Und gerade darum muss es bei Werbung in erster Linie gehen. Zu lange haben die Werbetreibenden den Fokus auf die blosse Erzielung von Aufmerksamkeit gelegt. Ein Nudge nutzt demgegenüber die erzielte Aufmerksamkeit zur Verhaltensänderung: Nicht der kreative Einfall steht im Vordergrund, sondern sein Effekt; nicht das Mittel, sondern der Zweck.

Werbung, die den Betrachter sanft in eine bestimmte Richtung schubst, ist aber nicht nur effizienter – sie ist auch sympathischer, da sie die Kluft zwischen dem, der wirbt, und dem, der umworben wird, zum Verschwinden bringt. Denn sie zwinkert dem Gegenüber gleichsam zu: «Ich weiss, dass du weisst, dass ich dir etwas verkaufen will.» Sie involviert und aktiviert.

Have you been nudged? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.